Bilder sind ein wichtiger Bestandteil einer Webseite und werden bei der OnPage SEO oft vernachlässigt. Doch gerade Shops und auch Blog Beiträge können von der Bilder SEO profitieren. Ist ein Bild gut in der Google Bildersuche positioniert, kann es der Webseite zusätzlichen Besucher-Traffic bringen. Dazu muss es allerdings auch von Suchmaschinen erkannt und gefunden werden. Wie Sie Ihre Bilder für Suchmaschinen optimieren können, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Optimierung vor dem Bild-Upload

Bevor Sie Ihre Fotos auf der Webseite einbauen, solltesn Sie zunächst einige redaktionelle und technische Aspekte beachten:

Verwenden Sie die passenden Bilder

Wenn Sie Fotos oder Illustrationen auf Ihrer Seite oder in einem Blog Artikel verwenden, sollten diese auch wirklich zum Inhalt passen. Am besten machen Sie eigene Fotos. Denn diese sind dann wirklich einzigartig. Alternativ können Sie auch bei Bildagenturen geeignete Motive kaufen oder kostenfreie Bildanbieter nutzen.

Wählen Sie einen aussagekräftigen Dateinamen

Bevor Sie das Bild in die Seite einbauen, sollten Sie auf jeden Fall den Dateinamen überprüfen. Bei selbst gemachten Fotos sehen die Dateibenennungen häufig so aus:

IMG_12253456.jpg

Das sagt leider gar nichts über das Bild aus. Daher sollten Sie lieber einen aussagekräftigen Dateinamen wählen. Warum? Diesen können dann auch Suchmaschinen besser verstehen. Natürlich sollten darin auch die relevanten Keywords vorkommen, aber bitte nicht zu viele!
Als Dateiformate eignen sich grundsätzlich .jpg, .gif, .png, .bmp und .svg für den Einsatz auf Webseiten./span>

Beispiel für Dateibenennung

Nahaufnahme einer Libelle
Nahaufnahme einer Libelle

Aus dem ursprünglichen und nichtssagendem Dateinamen 134213-IMG01.jpg wird:

nahaufnahme-insekten-libelle.jpg

Dieser kann nun auch in einer Bildersuche zum Keyword besser ranken.

Optimieren Sie die Bildgröße für mehr PageSpeed

Möchte man Bilder für Suchmaschinen optimieren, sollte man natürlich auch ein Auge auf die Dateigröße werfen. Denn unkomprimierte Bilder machen die Webseite langsamer und verärgern dadurch den Benutzer. Zudem führen langsame Webseiten zu schlechteren Rankings in den Suchergebnissen.

Am besten nutzen Sie ein Bildbearbeitungsprogramm, um das Foto bereits in der richtigen Abmessung abzuspeichern. So werden unnötige Datenmengen vermieden, und das Bild muss beim Laden der Seite nicht skaliert werden. Wenn Ihr Beitragsbild beispielsweise eine Größe von 640 x 480 Pixel hat, speichern Sie es genau in dieser Größe ab. Dabei können Sie auch gleich noch die Kompressionsrate einstellen.

Für die reine Komprimierung von Bildern gibt es neben Bildbearbeitungsprogrammen auch einige Online-Tools wie z.B.:

Für WordPress-Nutzer gibt es in diesem Bereich noch einige nützliche Plugins:

Optimierung auf der Webseite / im Blog-Artikel

Wenn Sie Ihre Bilder in den Inhalt einbettn, können Sie diese nun mit passenden Keywords aus dem Kontext optimieren. Dabei sollten Sie aber nicht nur die Suchmaschinen im Hinterkopf haben. In erster Linie sollte man immer an den Besucher der Seite denken.

Nutzen Sie das Alt-Attribut richtig

Der sogenannte Alt Tag bei Bildern steht für einen Alternativ-Text. Dieser wird angezeigt, falls das Bild nicht angezeigt werden kann. Das Alt-Attribut hilft zudem Suchmaschinen, das Bild besser zu “verstehen”. D.h. versuchen Sie, das Bild möglichst genau zu beschreiben und die wichtigsten Keywords einfließen zu lassen. Dabei sollten Sie natürlich auch hier Keyword-Stuffing vermeiden.

<img src="../nahaufnahme-insekten-libelle.jpg" alt="Nahaufnahme" />

Verwenden Sie Captions

Captions bezeichnen eine kurze Beschreibung direkt unterhalb des Bildes. Für die reine Bildersuche ist dieser Text zwar nicht wirklich relevant, aber für den Leser häufig sehr hilfreich. In Studien wurde festgestellt, dass der Caption-Text häufiger gelesen wird als der eigentliche Inhalt der Seite.

Nutzen Sie eine Bilder-Sitemap

Zusätzlich zur normalen Sitemap können Sie auch eine separate XML-Sitemap nur für Bilder bereitstellen. Dies lohnt sich aber nur, wenn Sie sehr viele Fotos möglichst schnell in die Bildersuche pushen möchten.

Darüber hinaus können Sie Google-Bilderweiterungen für Sitemaps verwenden, um Google mehr Informationen zu den unter Ihren URLs verfügbaren Bildern bereitzustellen. Anhand von Informationen zu Bilder-Sitemaps kann Google Bilder erfassen, die sonst nicht von uns erkannt werden.Google

Weitere Infos hierzu finden Sie direkt bei Google:
https://support.google.com/webmasters/answer/178636

Und wo kann ich das alles eingeben?

Wenn Sie kein CMS benutzen, müssen Sie die Bildinformationen von Hand direkt im Quellcode angeben:

<img src="nahaufnahme-insekten-libelle.jpg" alt="Nahaufnahme" width="705" height="295" />

Mit WordPress Bilder für Suchmaschinen optimieren

Bei WordPress können Sie das ganz bequem beim Bild-Upload oder über die Mediathek eingeben. So können Sie auch nachträglich noch Ihre Bilder für Suchmaschinen optimieren.

Fazit

Gerade Blogger verbringen sehr viel Zeit mit der Aufbereitung und OnPage Optimierung Ihrer Artikel. Die Bilder werden hierbei aber häufig übersehen, obwohl diese über die Bildersuche für neue Webseitenbesucher sorgen könnten.

Ein weiterer grundsätzlicher Vorteil der Bilderoptimierung betrifft alle Webseitenbetreiber: Sind die Bilder technisch optimiert (komprimiert), wird die Webseite schneller geladen und in den Suchmaschinen besser positioniert. Es lohnt sich also in den meisten Fällen, seine Bilder für Suchmaschinen zu optimieren.